2017: Zum Glasfaserausbau im Amtsbereich

Zur Amtsausschusssitzung am 13. März 2017 wurden Vertreter der Deutschen Glasfaser (DGF) eingeladen, um zum aktuellen Stand des Glasfasernetzausbaus zuinformieren. Herr Pütz von der DGF erläuterte sehr ausführlich, wie der weitere Ausbau des Glasfasernetzes im Amtsbereich erfolgen sollte.

Mit der Nachfragebündelung in der Gemeinde Admannshagen-Bargeshagen wurde Mitte März 2017 begonnen. Nachfragebündelung benannte die DGF ihre Kampagne, Haushalte im Versorgungsbereich zu Vertrsgsabschlüssen zu bewegen. Wenn vierzig Prozent der Haushalte einen Versorgungsvertrag abgeschlossen haben, wurde gebaut.

Wenn der „Startschuss“ gefallen ist, benötigte die DGF ca. sechs Wochen für die Planungen. Die anschließende Bauphase nahm ca. sechs bis zwölf Monate in Anspruch. Bedingung für den Ausbau war der Abschluss von Kooperationsverträgen mit den Gemeinden. Diese beinhalteten zwar keine Kosten für die Gemeinden, waren aber ein wichtiges politisches Signal für die Bürger, dass die Gemeinde hinter dem Ausbau stand. Die DGF hatte zwar nach dem Telekommunikationsgesetz das Recht, öffentliche Flächen für den Ausbau zu nutzen. Gegen den Willen der Kommunen wollte die DGF aber nicht agieren.

Während die DGF bei den meisten Kommunen im Amtsbereich offene Türen mit ihren Ausbauplänen einrannte, gab es auch Gegenbeispiele. So verweigerte die Gemeindevertretung von Bartenshagen-Parkentin ihre Zustimmung (warum auch immer). Weil die Alternative, der Ausbau durch den Landkreis, sich erwartungsgemäß verzögerte, blieb das Gemeindegebiet lange Zeit ohne moderne Breitbandanschlüsse. Die Gemeindevertretung zog durch diese Entscheidung viel Unmut, insbesondere durch Gewerbetreibende, auf sich. Auch die Schule war auf Jahre von zeitgemäßer Kommunikation abgeschnitten.

Herr Pütz wies in seinem Vortrag auch auf die Wechselgarantie in den ersten zwölf Monaten hin. Als weitere Services bot die DGF: die Ruf-Nr.-Übernahme (Portierung) mit Beginn der Laufzeit und die Einführung eines Business-Tarifportfolio für den Kommunalbereich.